
Ortega Textile AG
Ortega Textile ist ein junger Stoffhersteller in der Schweiz. Er wurde vom ehemaligen Alumo-CEO und Designer Juan Antonio Ortega gegründet.
Juan Antonio Ortega und Alumo
Juan Antonio Ortega ist Sohn spanischer Immigranten in der Schweiz. Sie kamen zur Arbeit in der Textilindustrie – und so erlebte er bereits in jungem Alter die Welt der feinen Stoffe. Entsprechend wurde er zunächst Webstuhlmechaniker, anschließend Textiltechniker und -designer. Das technische Fundament seiner Ausbildung ermöglichte es ihm, die Produktion sowie die Entwicklung von Stoffen auf allerhöchstem Niveau zu meistern. So wurde er CEO und Chefdesigner einer der berühmtesten Namen in der schweizer Textilindustrie: Alumo.
Verkauf von Alumo und Umzug nach Ägypten
Die Firma Alumo wurde verkauft und die Webstühle aus Kostengründen nach Ägypten verlegt, die Stoffproduktion dorthin verlagert. Das nordafrikanische Land ist einer der führenden Rohstofflieferanten für Baumwolle höchster Qualität: Giza-Baumwolle wird im Nildelta angebaut und gilt als eine der besten Baumwollsorten der Welt. Die Baumwolle ist berühmt für ihre extrem langen, feinen Fasern (Langstapel) und die daraus hergestellten Stoffe sind sehr strapazierfähig, samtweich, saugfähig und langlebig.
Ortega verbrachte anschließend viel Zeit in Ägypten, um die Produktion dort anlaufen zu lassen. Gleichzeitig baute er Kontakt zu den besten Stofflieferanten Ägyptens auf – dieses große Netzwerk ermöglicht es ihm heute, die besten Stoffe nach seinen Vorstellungen zu kreieren und zu produzieren.
Ortega Fabric: Start in der Schweiz
Zentrales Element der Philosophie von Ortega ist das Handwerk der Hemdenschneider. Was benötigen diese, um ihr Handwerk zu verbessern? Inwieweit können Stoffe sie unterstützen, ihre Qualität und Kreativität erweitern statt sie zu begrenzen? Dabei geht es um wesentliche Eigenschaften, wie etwa das Schrumpfen der Stoffe nach dem Waschen, die maßgeblich für die Qualität der geschneiderten Hemden sind.
Seine langjährige Erfahrung und sein ganz spezieller Ansatz ermöglichen es ihm, genau diese Dinge zu adressieren und lösen zu können – dabei heraus kommen Endprodukte, die sich qualitativ nochmals in neuen Dimensionen befinden.
Zudem ermöglicht ihm das große Netzwerk an Lieferanten (die meisten Stoffhersteller sind an einen oder wenige gebunden) die jeweils besten Rohstoffe für den gegebenen Zweck kompromisslos zu selektieren.
